Der Pfropfen muss gelöst werden, muss aus der Flasche.
Aber wie?
Schallmeien locken immer wieder, was zu tun.
Wo aber ist der Korkenzieher?
Nudeln nur nützt ja nichts.
Wunder möchte man erleben.
Dass aus Nichts Was werde.
Man muss warten, bis er hammerfest ist,
nicht nur der hängende Rest ist,
bis das Leben sich in ihm regt,
der Atem ganz ruhig ihn dabei pflegt,
bis er sich ausstreckt in die Welt,
es ihm entspannt darin gefällt,
bis er sich jedem zeigen will
durch Schöpfung, selbst aber still.
Er bläht sich auf bis an die Ränder,
berührt so aller Herren Länder.
Er leuchtet, größer, alles aus,
sieht soviel Platz in seinem Haus,
verschlingt Verqueres ohne Rückstand,
zeugt Harmonie mit leichter Glückshand,
strömt ungehindert in die Seelen,
kann ihre Mitte nicht verfehlen,
legt einen Zauber über alles,
o ja, es ist der Fall des Falles.
Im Augenblick sanfter Berührung
gehorcht die Seele höh´rer Führung,
ergibt sich willenlos dem Einen,
ihr letzter Wille ist: vereinen.
Dann brausen wilde Ströme auf,
sie feiert nur den wilden Lauf,
erquickt sich nur im Rasen, Stürzen,
will nichts davon um nichts verkürzen.
Mit brennender stoischer Ruhe
verlässt sie alles Blindgetue
und schaut nur auf das Wesentliche.
Erfährt sich so als Flehentliche:
dass dieses so nie enden möge,
sie so damit unendlich flöge.
Und tut es auch, setzt es so fort.
Nur: heute hier und morgen dort.
_________________JEDER TAG EIN NEUER ANFANG____________JEDEN TAG EIN NEUES WORT___________________
Dienstag, 27. August 2013
Montag, 26. August 2013
Die phrygischen Reiter
Pelzmäntel kaufen macht keinen Sinn
Honduras
selbst in der Wüste
krampfhaft verliert der Sinn seine Haltung und steuert ins Uferlose
fesche Madelrn entblößen ihre Brüste am Herrgottsacker
hocken hernach mit eingewickelten Haaren auf der Brüstung
Tohuwabohu stinkt bestialisch nach Kuhdung
flippert noch ein wenig herum
sicher ist nichts, nicht der Alltag
Feten helfen da nicht
Groß und erhaben schickt göttliche Kraft Energie aus
beschenkt jeden Zwerg oder Meier
schwuchtelt nicht vergessen ohne Wirkung
sondern greift satt geräuschvoll in die Tasten
schlägt laut vernehmbar die fette Trommel
und hustet niemals verlegen
Säubert Rostflecken vom blanken Eisen
poliert unverdrossen, bis es blinkt
schluckt Rückschläge, Einkerbungen, Angriffe
ohne mit der Wimper zu zucken
postiert sich in der Mitte der Zeit
faltet sich aus wie eine Blume
erfreut sich an seiner erhabenen Schönheit
und prustet vor Lachen bei Kritik
Korreliert verzückt mit Kompositionen,
die im selben Raum breit aufgestellt sind
Freitag, 23. August 2013
Schonzeit
Quicklebendig strolcht ein Pfau herum
auf Ausnahmen kann er pfeifen
schicksalsergeben trommelt er auf seine kleine Pauke
Hornissen, die immer mal wieder in die Quere summen, geben Anlass zur Vorsicht,
doch er weiß mit der Natur umzugehen
Ketzer kapitulieren
auf Ausnahmen kann er pfeifen
schicksalsergeben trommelt er auf seine kleine Pauke
Hornissen, die immer mal wieder in die Quere summen, geben Anlass zur Vorsicht,
doch er weiß mit der Natur umzugehen
Ketzer kapitulieren
Mittwoch, 21. August 2013
Ich schwöre
Manchmal weiß ich nicht, was Liebe ist,
Dann denk ich, Leben ist doch einfach Mist.
Jedenfalls meines: komplett verhauen.
Und Schuld waren vor allem die Frauen.
Da hat mich die Liebe voll reingeritten,
bin dadurch vom rechten Weg abgeglitten.
Aber dann denk ich:
die Liebe kann es doch nicht sein,
ist sie nicht unser stärkstes Bein?
Ist sie nicht das, was uns erhebt,
was man als Edelstes erlebt?
Nun gut, so kann man schon brav reden,
vergisst man einfach nur die Fehden,
die mit der Liebe immer kommen.
Am End ist alles dann zerronnen.
Drum: Liebe ist mir recht suspekt,
weil sie so schöne Hoffnung weckt.
Doch wart ich mal und denke nach,
find ich es blöd, wie ich grad sprach.
Dann find ich Zweifel an der Liebe dumm,
ist sie denn schuld, dass ich verstumm?
Die Liebe öffnet doch allein die Herzen,
sodass man reimt darauf nicht Schmerzen,
sondern in freie Zonen fliegt,
dort Happen von ganz Neuem kriegt,
nein, eintaucht in die freie Welt,
die reiner Geist strahlend erhellt.
Dorthin gezogen reisst das Band,
das Liebe nur um Paare wand.
Ich fühl es, hier ist Liebe das,
was alles Tun bestimmt, und Hass
ist hier eine Erinnerung an frühre Zeiten,
nichts lässt sich hier davon noch leiten.
Oh, wie sie tragen, diese Flügel,
über die Wälder, Seen und Hügel!
Dann denk ich, Leben ist doch einfach Mist.
Jedenfalls meines: komplett verhauen.
Und Schuld waren vor allem die Frauen.
Da hat mich die Liebe voll reingeritten,
bin dadurch vom rechten Weg abgeglitten.
Aber dann denk ich:
die Liebe kann es doch nicht sein,
ist sie nicht unser stärkstes Bein?
Ist sie nicht das, was uns erhebt,
was man als Edelstes erlebt?
Nun gut, so kann man schon brav reden,
vergisst man einfach nur die Fehden,
die mit der Liebe immer kommen.
Am End ist alles dann zerronnen.
Drum: Liebe ist mir recht suspekt,
weil sie so schöne Hoffnung weckt.
Doch wart ich mal und denke nach,
find ich es blöd, wie ich grad sprach.
Dann find ich Zweifel an der Liebe dumm,
ist sie denn schuld, dass ich verstumm?
Die Liebe öffnet doch allein die Herzen,
sodass man reimt darauf nicht Schmerzen,
sondern in freie Zonen fliegt,
dort Happen von ganz Neuem kriegt,
nein, eintaucht in die freie Welt,
die reiner Geist strahlend erhellt.
Dorthin gezogen reisst das Band,
das Liebe nur um Paare wand.
Ich fühl es, hier ist Liebe das,
was alles Tun bestimmt, und Hass
ist hier eine Erinnerung an frühre Zeiten,
nichts lässt sich hier davon noch leiten.
Oh, wie sie tragen, diese Flügel,
über die Wälder, Seen und Hügel!
Dienstag, 20. August 2013
Liebe in den Zeiten von Wahlen
Ich möchte etwas sagen, was so richtig reinplatzt,
den lauen Wahlkampf mal so richtig einmatscht,
wo endlich was passiert, was uns so richtig anmacht,
wo man das Gefühl hat, dass einen das Schicksal anlacht.
Wo`so richtig Spaß macht, wieder was von Politik zu hören,
und es nicht schlimm ist, sich gehörig zu empören,
wo man das Gefühl hat, da zieht man wieder an einem Strang,
da geht was vorwärts, da spüren wir Drang.
Aber momentan ist der Wahlkampf wie ne alte Zitrone:
ausgepresst, Vision nicht die Bohne.
Verkniffene Lippen nur allenthalben,
nichts zu sehen von munteren Schwalben.
Oder sind´s die gelangweilten Medien,
die so tun, als fehlten eh die Ideen?
Ich möchte mal wieder mitgerissen werden
von feurigen Rednern, die die Alten beerben.
Die in geschliffenen Sätzen etwas auf den Punkt bringen
und dennoch nicht routiniert nur und rund klingen.
Man muss eben einfach selbst etwas wagen
und nicht nur Mangel an Konsum beklagen.
den lauen Wahlkampf mal so richtig einmatscht,
wo endlich was passiert, was uns so richtig anmacht,
wo man das Gefühl hat, dass einen das Schicksal anlacht.
Wo`so richtig Spaß macht, wieder was von Politik zu hören,
und es nicht schlimm ist, sich gehörig zu empören,
wo man das Gefühl hat, da zieht man wieder an einem Strang,
da geht was vorwärts, da spüren wir Drang.
Aber momentan ist der Wahlkampf wie ne alte Zitrone:
ausgepresst, Vision nicht die Bohne.
Verkniffene Lippen nur allenthalben,
nichts zu sehen von munteren Schwalben.
Oder sind´s die gelangweilten Medien,
die so tun, als fehlten eh die Ideen?
Ich möchte mal wieder mitgerissen werden
von feurigen Rednern, die die Alten beerben.
Die in geschliffenen Sätzen etwas auf den Punkt bringen
und dennoch nicht routiniert nur und rund klingen.
Man muss eben einfach selbst etwas wagen
und nicht nur Mangel an Konsum beklagen.
Montag, 19. August 2013
Tröstung
Gelb, unkonzentriert, mit weiten Vorhängen
Vögel, die nichts wissen und nichts wollen
Abtritte, wo das Scheißen egal ist
Flohmärkte mit überbordendem Tingeltangel
Busfahrten mit nervtötendem Schaukruckeln
Trockenfutter in schier endlosen Regalen
Anstehen an Frittenbuden
Treibsätze, hoffnungslos durchfeuchtet
Vögel, die nichts wissen und nichts wollen
Abtritte, wo das Scheißen egal ist
Flohmärkte mit überbordendem Tingeltangel
Busfahrten mit nervtötendem Schaukruckeln
Trockenfutter in schier endlosen Regalen
Anstehen an Frittenbuden
Treibsätze, hoffnungslos durchfeuchtet
META ATEM
um sich wieder zu spüren,
Auseinanderlaufendes zusammenzuführen,
Geschmack wieder auf die Zunge zu kriegen,
das Wahre und Gute in einem nicht zu verbiegen,
Worte zu wählen und klar auszusprechen,
in die falsche Richtung Laufendes früh abzubrechen,
glücklich die Kraft in sich zu fühlen,
und dunkle Flecken wegzuspülen,
das Weite zu suchen und auch zu finden,
aus falschen Abhängigkeiten sich zu winden,
das Herz zur Umarmung freizugeben,
und es so ein Stück zum Himmel zu heben.
Donnerstag, 15. August 2013
Dermatologische Untersuchung
Chronologisch müsste man folgendermaßen vorgehen
klaustrophobische Anzeichen
ich will ficken, sonst nichts
burschikose Umarmung
Schönfärberei
dramaturgische Unberechenbarkeit
hallo du da
Marmorstein und Eisen bricht
Petzi, Pelle und Pingo
Materialfluß
Soldatenfriedhof im Umbruch
Schweinssülze
Es geht nur um die Liebe
Feuerwehrhauptmann
Paternoster
Die Liebe muss man erringen
Schluckauf
Kontoauszüge
pockennarbige Gesichter
Korallenriff
komm, jetzt gehen wir ins Bett
schau da, der Grünspecht
Pfahlwurzeln, die so tief gehen
Kakerlaken igitt
Taubenschiss
Moment mal
schieß doch einfach
fußkrank gehört nicht dazu
faselt etwas
Pistaziengrün
Senfgurken im Glas
geh mir weg
in erhabener Schönheit
jetzt ham wers
Fennenlohe
setz mal den Hut auf
fuck
schrei doch nicht so
Armbruster
Koryphäen
dreimal darfst du raten
Speck aus Südtirol
filigrane Wertarbeit
Schickimicki
Seraphim
jetzt bin ich da, wo ich schon mal war
Theatervorhang fällt
klaustrophobische Anzeichen
ich will ficken, sonst nichts
burschikose Umarmung
Schönfärberei
dramaturgische Unberechenbarkeit
hallo du da
Marmorstein und Eisen bricht
Petzi, Pelle und Pingo
Materialfluß
Soldatenfriedhof im Umbruch
Schweinssülze
Es geht nur um die Liebe
Feuerwehrhauptmann
Paternoster
Die Liebe muss man erringen
Schluckauf
Kontoauszüge
pockennarbige Gesichter
Korallenriff
komm, jetzt gehen wir ins Bett
schau da, der Grünspecht
Pfahlwurzeln, die so tief gehen
Kakerlaken igitt
Taubenschiss
Moment mal
schieß doch einfach
fußkrank gehört nicht dazu
faselt etwas
Pistaziengrün
Senfgurken im Glas
geh mir weg
in erhabener Schönheit
jetzt ham wers
Fennenlohe
setz mal den Hut auf
fuck
schrei doch nicht so
Armbruster
Koryphäen
dreimal darfst du raten
Speck aus Südtirol
filigrane Wertarbeit
Schickimicki
Seraphim
jetzt bin ich da, wo ich schon mal war
Theatervorhang fällt
Und die Liebe breitet sich aus
greift um sich
erfasst deine Zunge
schmiegt sich in deine Weichteile
erfasst deine Ohren
zementiert nichts oder alles
löscht die Begierden
Fabrikneugeruch und Veilchenduft verschmelzen
Trommelfelle sind weit nach ihr ausgerichtet
schmatzende Küsse segeln zu jeder Seele
kosmodromitische Salti mortali verschlingen sich mit Zuckerhüten
Oh, wo ist der Schlingelapostel, der sein Lachen nicht mehr zurückhalten kann
Eiertanz der ganz besonderen Art
Sockenhalter hängen triumphalistisch aus den Gucklöchern
Wo ist einer, der noch nicht die Liebe erfahren hat, er möge die Zunge herausstrecken, dass wir sie küssen
Onaninaturen, ihr seid herzlich willkommen
Bäderarchitektur funkelt augenzwinkernd von den Bergen herab
Trockendocks trocknen
Mein Garten ist mir so heilig
Und du? Ich muss dich küssen und ich tu´s
Mittwoch, 14. August 2013
Simplifizierung
Die Welt ist groß und sehr kompliziert.
Wir sehn, dass sie ständig Neues gebiert.
Darin sich zurechtzufinden ist äußerst schwierig.
Dennoch versuch ich´s, bin drauf begierig.
Lese Zeitung, auch Bücher, und sehe fern,
auch Filme schau ich im Kino gern.
Bisweilen glaub ich was zu verstehen,
meine, Zusammenhänge deutlich zu sehen.
Nur: schau ich auf mein eigenes Tun,
gewahr ich mehr ein blindes Huhn.
Warum kommt jetzt dieser Gedanke?
Warum besteht dorthin die Schranke?
Warum kann ich jetzt A so lieben
und B ist mir ganz fremd geblieben?
Warum fällt mir ein Reim jetzt ein
oder auch nicht, kann auch sein?
Ich weiß es nicht und kann´s nicht wissen.
Dieses Nichtwissen will ich nicht missen.
Es bleibt ein Geheimnis, das ich liebe.
Schön wäre es, wenn es so bliebe.
Wir sehn, dass sie ständig Neues gebiert.
Darin sich zurechtzufinden ist äußerst schwierig.
Dennoch versuch ich´s, bin drauf begierig.
Lese Zeitung, auch Bücher, und sehe fern,
auch Filme schau ich im Kino gern.
Bisweilen glaub ich was zu verstehen,
meine, Zusammenhänge deutlich zu sehen.
Nur: schau ich auf mein eigenes Tun,
gewahr ich mehr ein blindes Huhn.
Warum kommt jetzt dieser Gedanke?
Warum besteht dorthin die Schranke?
Warum kann ich jetzt A so lieben
und B ist mir ganz fremd geblieben?
Warum fällt mir ein Reim jetzt ein
oder auch nicht, kann auch sein?
Ich weiß es nicht und kann´s nicht wissen.
Dieses Nichtwissen will ich nicht missen.
Es bleibt ein Geheimnis, das ich liebe.
Schön wäre es, wenn es so bliebe.
Dienstag, 13. August 2013
Balustrade
Bin ich ein Nichts oder bin ich ein Gott?
Oder ist dieses Ich des Geistes Spott?
Was ist mit Reinkarnation?
Leben wir noch mal oder war's das schon?
So viele Fragen werden heut breit gestellt,
wie soll man wissen, wie`s sich verhält?
Wir können nicht jenseits des Todes schauen,
auch wenn wir auf ewiges Leben bauen.
Und glauben wir, mit dem Tod sei´s zu Ende,
- wir sind nicht gefeit vor überraschender Wende.
Für mich folgt daraus der einfache Satz:
entdeck immer mehr den zugänglichen Schatz,
dann findet das andere auch seinen Platz.
Oder ist dieses Ich des Geistes Spott?
Was ist mit Reinkarnation?
Leben wir noch mal oder war's das schon?
So viele Fragen werden heut breit gestellt,
wie soll man wissen, wie`s sich verhält?
Wir können nicht jenseits des Todes schauen,
auch wenn wir auf ewiges Leben bauen.
Und glauben wir, mit dem Tod sei´s zu Ende,
- wir sind nicht gefeit vor überraschender Wende.
Für mich folgt daraus der einfache Satz:
entdeck immer mehr den zugänglichen Schatz,
dann findet das andere auch seinen Platz.
Freitag, 9. August 2013
Von der Kühnheit der Gedanken
Die Gedanken sind frei, heißt es im Lied.
Und? Schießen ins Kraut, wenn nichts geschieht.
Man muss sie an die Kandarre nehmen.
Doch welche Zügel bei welchen Themen?
Gibt´s Grenzen, an denen die Freiheit aufhört,
an denen Freiheit das Denken auch stört?
Denken geschieht immer im Kontext,
der Gesellschaft, einer Sprache, eines Konzepts.
Davon ist Denken niemals frei,
sonst wär´s Synapsenschalterei.
Menschliches Denken jedoch ist mehr
als Fahrt im Algorithmenmeer.
Vor allen Dingen hat´s ein Ziel:
Glückseligkeit im freien Spiel.
Der Mensch strebt endlich nur zur Freude.
Freiheit ist da die Statik im Gebäude.
So wie die Erde schwebt im Raum
fügt sich das Denken in den Zaum
letztendlich einer göttlich aufgespannten Ordnung.
Freiheit ist da die gehorsame Ortung
des alles erreichenden höchsten Willens,
Gedanken die Milch eines göttlichen Stillens.
Mittwoch, 7. August 2013
Kraft der Worte
Jede Silbe, lang oder kurz,
braucht Geschmack, sonst ist sie Furz.
In welche Regionen der Geist sich auch aufschwingt,
bedeutet es nichts, wenn er nicht eindringt
in die Felder der Energie,
auf denen Laute die Symphonie
des Lebendigen verkünden.
Und der Sprecher, sie fassend, ins Sein sich vermählt,
sein Energie-Selbst sich so herausschält
und strahlend allmählich Sein feiert,
mit Lust auf der Zunge fein steuert
das Werden der Welt in der Sprache.
Entstehung, Erschaffung, Entfaltung:
Gärtnern ist dabei die Haltung.
Sehen, wie die Formen sich gebären
zu gleichsam Stengeln, Blättern, Ähren.
Dabei nur pflegen, behüten, zulassen,
vielleicht verstehen, wie sie zusammenpassen.
Störendes eventuell entsorgen,
vielleicht aber bewahren für morgen.
Und schön wären verschmutzte Themen,
die sich so wandelten von bequemen,
allseits beliebten Haudrauf-Ärgernissen
zu lustvoll erlebten Sprachleckerbissen.
Wo das Herz sich dann befreit fühlt,
weil ein Feind weniger im Streit wühlt.
Sprachkraft wird dann wertgeschätzt,
weil der Eros sie benetzt.
braucht Geschmack, sonst ist sie Furz.
In welche Regionen der Geist sich auch aufschwingt,
bedeutet es nichts, wenn er nicht eindringt
in die Felder der Energie,
auf denen Laute die Symphonie
des Lebendigen verkünden.
Und der Sprecher, sie fassend, ins Sein sich vermählt,
sein Energie-Selbst sich so herausschält
und strahlend allmählich Sein feiert,
mit Lust auf der Zunge fein steuert
das Werden der Welt in der Sprache.
Entstehung, Erschaffung, Entfaltung:
Gärtnern ist dabei die Haltung.
Sehen, wie die Formen sich gebären
zu gleichsam Stengeln, Blättern, Ähren.
Dabei nur pflegen, behüten, zulassen,
vielleicht verstehen, wie sie zusammenpassen.
Störendes eventuell entsorgen,
vielleicht aber bewahren für morgen.
Und schön wären verschmutzte Themen,
die sich so wandelten von bequemen,
allseits beliebten Haudrauf-Ärgernissen
zu lustvoll erlebten Sprachleckerbissen.
Wo das Herz sich dann befreit fühlt,
weil ein Feind weniger im Streit wühlt.
Sprachkraft wird dann wertgeschätzt,
weil der Eros sie benetzt.
Dienstag, 6. August 2013
Rockschößlinge
Zwiebel Gebärmutter Dampfkochtopf Malermeister Schildwache Herrmannsdenkmal...
Die weite enzyklopädische Welt
nur schwach meinen Geist erhellt.
Was mich glücklich macht,
ist nur die Liebe,
mit oder ohne Wissensgetriebe.
Nur, wie komme ich zu ihr,
sagenhaftes Fabeltier?
Bin im Suchen kein Experte,
warte mehr auf die Offerte,
die mir irgendwer, Gott? macht.
Wird mein Leben gar bewacht?
Nein, zuviel Idyll-Gedanken,
Liebe ist jenseits der Schranken,
die mein graues Leben zieht,
fern und fremd, Sehnsuchts-Gebiet.
Hier gibt es nur dich, den Leser,
diesseitiger Reichsverweser.
Du findst meine Verse dumm,
konventionell und ohne Mumm.
Müsste wie die Bachmann schreiben,
Dichtkunst eben weiter treiben.
Worte, Sätze meisternd kneten,
sprachelegant zur Gottheit beten.
Dann würde der Funken zünden,
Autor-Leser-Bünde gründen.
Dennoch glaube ich daran,
dass es Liebe geben kann.
Ja, du bist mein Weggefährte,
dessen Liebe mich erhörte.
Die weite enzyklopädische Welt
nur schwach meinen Geist erhellt.
Was mich glücklich macht,
ist nur die Liebe,
mit oder ohne Wissensgetriebe.
Nur, wie komme ich zu ihr,
sagenhaftes Fabeltier?
Bin im Suchen kein Experte,
warte mehr auf die Offerte,
die mir irgendwer, Gott? macht.
Wird mein Leben gar bewacht?
Nein, zuviel Idyll-Gedanken,
Liebe ist jenseits der Schranken,
die mein graues Leben zieht,
fern und fremd, Sehnsuchts-Gebiet.
Hier gibt es nur dich, den Leser,
diesseitiger Reichsverweser.
Du findst meine Verse dumm,
konventionell und ohne Mumm.
Müsste wie die Bachmann schreiben,
Dichtkunst eben weiter treiben.
Worte, Sätze meisternd kneten,
sprachelegant zur Gottheit beten.
Dann würde der Funken zünden,
Autor-Leser-Bünde gründen.
Dennoch glaube ich daran,
dass es Liebe geben kann.
Ja, du bist mein Weggefährte,
dessen Liebe mich erhörte.
Freitag, 2. August 2013
Ein Gedicht zu Edward Snowden
Was kümmert mich die NSA?!
So wenig wie die USA!
So könnt ich schreiben und mich wegdrehn,
könnte mit vielen einfach wegsehn.
Allein mich ärgert schon die Macht,
wie der US-Staat uns bewacht,
jeden und alle frech beschnüffelt,
mit Technikfusel sich besüffelt
und dann den Snowden, tapfrer Freak,
behandelt wie den Feind im Krieg.
Die Terroristen können lachen:
Amerika kanns selber machen,
es bringt den Rechtsstaat grade um,
auch ohn` al Qaidas Derbkrawumm.
So wenig wie die USA!
So könnt ich schreiben und mich wegdrehn,
könnte mit vielen einfach wegsehn.
Allein mich ärgert schon die Macht,
wie der US-Staat uns bewacht,
jeden und alle frech beschnüffelt,
mit Technikfusel sich besüffelt
und dann den Snowden, tapfrer Freak,
behandelt wie den Feind im Krieg.
Die Terroristen können lachen:
Amerika kanns selber machen,
es bringt den Rechtsstaat grade um,
auch ohn` al Qaidas Derbkrawumm.
Donnerstag, 1. August 2013
Röstkartoffeln u.a.
Oh Du Gottheit, lass mich ein Wort hören, das es wert ist gesagt zu werden!
Filzlaus, dieses Wort?
Aber die Filzlaus interessiert mich doch nicht,
was macht eine Filzlaus in einem Gedicht?
Oder ist sie der Puzzlestein zu etwas Größerem
oder der Auftakt zu etwas Böserem?
Jedenfalls verführt sie mich zum Reimen
und zwar zu deutlich schwachen Keimen.
Da sprießt kein Baum und keine Blüte.
Die Filzlaus zeugt nur alte Hüte.
Drum fort mit dir, du Ungeziefer,
mit dir wird meine Sprache schiefer
von Wort zu Wort und Satz zu Satz,
nichts Hehres hat darin mehr Platz.
Ich aber will zu Himmelssphären
hinauf, hinüber, such nach Fähren,
die mich ins Land der Sel´gen bringen.
Doch, sicher, kann ich´s nicht erzwingen.
Drum, schön, ergeb ich mich der Filzlaus,
und dieser Post geht etwas wild aus.
Filzlaus, dieses Wort?
Aber die Filzlaus interessiert mich doch nicht,
was macht eine Filzlaus in einem Gedicht?
Oder ist sie der Puzzlestein zu etwas Größerem
oder der Auftakt zu etwas Böserem?
Jedenfalls verführt sie mich zum Reimen
und zwar zu deutlich schwachen Keimen.
Da sprießt kein Baum und keine Blüte.
Die Filzlaus zeugt nur alte Hüte.
Drum fort mit dir, du Ungeziefer,
mit dir wird meine Sprache schiefer
von Wort zu Wort und Satz zu Satz,
nichts Hehres hat darin mehr Platz.
Ich aber will zu Himmelssphären
hinauf, hinüber, such nach Fähren,
die mich ins Land der Sel´gen bringen.
Doch, sicher, kann ich´s nicht erzwingen.
Drum, schön, ergeb ich mich der Filzlaus,
und dieser Post geht etwas wild aus.
Mittwoch, 31. Juli 2013
Zurück aus den Ferien
Vogelgezwitscher noch immer im Ohr,
die Gehaltserhöhung bereits in der Stirn
irrelevant
schraubt mit Zwingen etwas zusammen
Schokoladenverzierungen und Geldbewegungen
subalterne Playmobile
schadenfroh
Staatenbezwinger
alles Mumpitz
ich lebe
kein Skandal
hello my friend
Grütze und Teebeutel
ich will verstanden werden
Pelikane verdrossen (oder -droschen)
mal sehen, was draus wird
Sack fragen
entwickelt sich fabulös
Normenkontrollverfahren
Pustekuchen
Ich bin ein Versager.
Es lebe der Versager,
der alles sagt und sich dabei versagt
Herold der Unvernunft
Meister der Kunst
Granitblock der Nonsense-Dochsense-Liga
positive Resonanz verabschiedend
auf den großen Durchbruch wartend
und ihn fürchtend
offen bis zur Absurdität
an das Gute glaubend
glaubend an das Göttliche
die Sphäre der Erlöstheit
der vollkommenen Freiheit
da alles Tun richtig ist
jede Silbe sitzt
jeder Ton Offenbarung ist der reinen Schönheit
jeder Schlusspunkt der Anfang der nächsten Sequenz
jede Beurteilung heitere Momentaufnahme
die Zunge gelöst wie eine muntere Kinderschar
der Verstand aufgehoben in sphärischer Erhabenheit
von der er nicht wissen will, was sie ist
Eine selige Plauderei, vorab vielleicht ernster Dialoge
Gewissensbisse weit in der Vergangenheit liegend
schreiend vor Freiheitsglück und plastischer Formkraft
Wo ist der Scheitel der Daseinsbetrachtung?
Wo ist die Berechtigung zum Schaffensglück?
Sie kommt aus mir selber, meiner Gottähnlichkeit oder -gleichheit
Sie lässt die Begrenzungen fallen wie Knospenblätter nach Aufbrechen der Blüte
Sie lacht über jede Bespitzelung der Größe
Oh seih´s doch drum
Mögen sie doch alle kommen, die Naseweise
und gaffen und herausfinden, was auch immer
Sie gehen unter in einem universumsweiten Lachen,
das die Silben der Liebe ausschöpft.
Wer eingeschlossen werden möchte, der sei´s.
Wer Partner sein möchte, der sei willkommen.
Wer ankämpfen will dagegen, der sei mit Lust am Schwertkampf eingeladen.
Gerade und mannesstark wird jeder Streich geführt
und zärtlich und umarmend wird jede Seele liebkost.
Das Gerüst ist aufgestellt und die Nomaden sind dabei, sich darin einzufinden.
Der Gesang der Choristen folgt ihrem inneren Streben.
Und der Reichsapfel und das Zepter prangen in allen.
die Gehaltserhöhung bereits in der Stirn
irrelevant
schraubt mit Zwingen etwas zusammen
Schokoladenverzierungen und Geldbewegungen
subalterne Playmobile
schadenfroh
Staatenbezwinger
alles Mumpitz
ich lebe
kein Skandal
hello my friend
Grütze und Teebeutel
ich will verstanden werden
Pelikane verdrossen (oder -droschen)
mal sehen, was draus wird
Sack fragen
entwickelt sich fabulös
Normenkontrollverfahren
Pustekuchen
Ich bin ein Versager.
Es lebe der Versager,
der alles sagt und sich dabei versagt
Herold der Unvernunft
Meister der Kunst
Granitblock der Nonsense-Dochsense-Liga
positive Resonanz verabschiedend
auf den großen Durchbruch wartend
und ihn fürchtend
offen bis zur Absurdität
an das Gute glaubend
glaubend an das Göttliche
die Sphäre der Erlöstheit
der vollkommenen Freiheit
da alles Tun richtig ist
jede Silbe sitzt
jeder Ton Offenbarung ist der reinen Schönheit
jeder Schlusspunkt der Anfang der nächsten Sequenz
jede Beurteilung heitere Momentaufnahme
die Zunge gelöst wie eine muntere Kinderschar
der Verstand aufgehoben in sphärischer Erhabenheit
von der er nicht wissen will, was sie ist
Eine selige Plauderei, vorab vielleicht ernster Dialoge
Gewissensbisse weit in der Vergangenheit liegend
schreiend vor Freiheitsglück und plastischer Formkraft
Wo ist der Scheitel der Daseinsbetrachtung?
Wo ist die Berechtigung zum Schaffensglück?
Sie kommt aus mir selber, meiner Gottähnlichkeit oder -gleichheit
Sie lässt die Begrenzungen fallen wie Knospenblätter nach Aufbrechen der Blüte
Sie lacht über jede Bespitzelung der Größe
Oh seih´s doch drum
Mögen sie doch alle kommen, die Naseweise
und gaffen und herausfinden, was auch immer
Sie gehen unter in einem universumsweiten Lachen,
das die Silben der Liebe ausschöpft.
Wer eingeschlossen werden möchte, der sei´s.
Wer Partner sein möchte, der sei willkommen.
Wer ankämpfen will dagegen, der sei mit Lust am Schwertkampf eingeladen.
Gerade und mannesstark wird jeder Streich geführt
und zärtlich und umarmend wird jede Seele liebkost.
Das Gerüst ist aufgestellt und die Nomaden sind dabei, sich darin einzufinden.
Der Gesang der Choristen folgt ihrem inneren Streben.
Und der Reichsapfel und das Zepter prangen in allen.
Dienstag, 30. Juli 2013
Schaumschläger
triften nach rechts,
haben großes Maul,
sparen mit Skrupeln,
zeigen Zähne,
locken mit Blasen,
zupfen an Hemdsärmeln,
brechen mit Stangen,
lieben Fürze, die stinken,
grienen zu Geistreichem,
putzen sich nicht die Zähne vor dem Sprechen,
schleudern Halbgekochtes vor unfreiwillige Gäste,
scherzen mit Peinlichkeiten,
stückeln sinnvolle Gedanken,
wackeln mit dem Arsch, wenn´s ernst wird,
zerfurchen die Stirn bei Kleinigkeiten,
erforschen Zwiebeln, wenn man sie besser essen sollte,
kurz: Schaumschläger sind kaum anders als wir
haben großes Maul,
sparen mit Skrupeln,
zeigen Zähne,
locken mit Blasen,
zupfen an Hemdsärmeln,
brechen mit Stangen,
lieben Fürze, die stinken,
grienen zu Geistreichem,
putzen sich nicht die Zähne vor dem Sprechen,
schleudern Halbgekochtes vor unfreiwillige Gäste,
scherzen mit Peinlichkeiten,
stückeln sinnvolle Gedanken,
wackeln mit dem Arsch, wenn´s ernst wird,
zerfurchen die Stirn bei Kleinigkeiten,
erforschen Zwiebeln, wenn man sie besser essen sollte,
kurz: Schaumschläger sind kaum anders als wir
Freitag, 12. Juli 2013
Ich möchte Raketen steigen lassen,
die uns zur Glückseligkeit bringen
uns neue Tapeten zeigen lassen,
die nach Farbigkeit klingen.
Ich möchte die Herzen aufbrechen,
verstockte Gemüter beflügeln.
- Und wäre den Gutmenschen zuzurechnen,
würd alles Krumme glattbügeln.
Würde Grausames strikt ablehnen,
täte keinem Wesen was zuleide.
Würde eigne Fehler nicht mehr erwähnen,
fräße in Massen Kreide.
Da kommt dann die Frage, ob ich das will,
ein solch handzahmer Vogel sein.
Oft ist mein Gesang doch auch schrill,
anders wären es Mogeleien.
Drum ras ich, zwar folgsam, doch unbekümmert,
in alle Wildheit hinein,
da jenseits des Rasens etwas schimmert
wie klarer und edler Wein:
Die Wahrheit, ein hell-lichter Morgen,
ein Faden jenes Gewands,
das - zwar jetzt noch verborgen -
Unterhemd ist des letzten Lands.
Donnerstag, 11. Juli 2013
Vom Überwinden des Ungeilen
Manchmal ist was schrecklich ungeil,
was man so macht.
Man fürchtet dann großes Unheil
und wird verlacht.
Z. B. hier: sind diese Sätze denn geil?
Oder nur maues Geklimper?
Ich würd sagen, sind´s nur zum Teil,
ein Schlag höchstens der Wimper.
Dabei will ich natürlich was Geiles machen,
will, dass Energie spritzt.
Bloß herrschen oft diese bleiernen Drachen,
machen, dass etwas schief sitzt.
Dann möcht ich mich ganz ergeben
dem großen Geist, dem Esprit,
muss freilich dennoch erleben,
einfach ist auch das nie.
Man möchte noch immer gefallen,
die Welt soll sagen: Wow.
Ach wie groß sind all diese Fallen,
die Furcht vor dem Großen Kotau.
Drum send ich jetzt frisch diese Botschaft,
ich steh zum halbwegs nur Geilen,
ich weiß, dass nur der es zum Brot schafft,
der dieses alleine lässt heilen.
was man so macht.
Man fürchtet dann großes Unheil
und wird verlacht.
Z. B. hier: sind diese Sätze denn geil?
Oder nur maues Geklimper?
Ich würd sagen, sind´s nur zum Teil,
ein Schlag höchstens der Wimper.
Dabei will ich natürlich was Geiles machen,
will, dass Energie spritzt.
Bloß herrschen oft diese bleiernen Drachen,
machen, dass etwas schief sitzt.
Dann möcht ich mich ganz ergeben
dem großen Geist, dem Esprit,
muss freilich dennoch erleben,
einfach ist auch das nie.
Man möchte noch immer gefallen,
die Welt soll sagen: Wow.
Ach wie groß sind all diese Fallen,
die Furcht vor dem Großen Kotau.
Drum send ich jetzt frisch diese Botschaft,
ich steh zum halbwegs nur Geilen,
ich weiß, dass nur der es zum Brot schafft,
der dieses alleine lässt heilen.
Dienstag, 9. Juli 2013
Quadratwurzel ziehen
Geschehnisse bleiben bedeutungslos, wenn wir sie nicht verstehen.
Aber was heißt, ein Geschehen zu verstehen?
Uferlose Weiten, Wüsten von Erklärungen tun sich auf.
Was heißt verstehen?
Ein Abgrund tut sich auf philosophischer Erörterungen, oder ein See, sagen wir ein Stausee. Den wir durchschwimmen müssen, wollen wir verstehen verstehen. Wir wollen ihn durchschwimmen, doch sind wir ungeduldig. Andere Stauseen warten noch auf uns wie: was ist denn Bedeutung und was heißt Geschehen? Alle diese Seen müssen durchschwommen werden, so das schöne Bild. Vielleicht sind andre Bilder realistischer wie Wüste oder Salzsee. Ein wenig Hoffnungslosigkeit keimt auf, an´s Ziel zu kommen. Heißt das, ich kann im Grunde nicht verstehen, was verstehen heißt? Zumindest nicht in diesem Text? Und heißt das, ich muss eingestehen, dass dieser Text im Grunde mangelhaft ist?
Ich muss es eingestehen.
Und dennoch will ich doch etwas Vollkommenes,
zumindest von groben Fehlern Freies.
Meine Seele will zum Vorschein kommen,
und meine Seele ist vollkommen.
Singe, meine Seele, singe!
Gott zu verstehen, welch ein Wagen!
Nichts kann man verstehen, das muss man sagen.
Bitten um Blicke auf Alltagswunder bleibt mir
und das Ergriffensein von dem Unsagbaren.
Dank für die Stille zum Schauen treibt mir
die Tränen hervor.
Runder die Welt wir nie bauen.
Danken nur kann meine Seele dem Höchsten
und sich beschenkt und bekrönt fühlen.
Kann sich als Teil des Geschauten göttlich befreit
und mit dieser Welt versöhnt spüren.
Ach nein, sie neigt im Wortfund zum Süßen,
verlässt schnell den harten Boden,
wie sehr würde ich es begrüßen,
wenn sie im Verein mit harten Hoden
den Sachverhalt knallhart beschreiben würde,
jegliche Hymnen unterbleiben würden.
Aber es ist ihr so sehr nach Hallelujasingen,
einfach nur Musik zum Klingen bringen.
Nun also, dann lass ich sie jubeln.
Man kann sie im Jubeln nicht doubeln.
Dann sing, meine Nachtigall, sing,
es ist nun mal dein eigen Ding!
Aber was heißt, ein Geschehen zu verstehen?
Uferlose Weiten, Wüsten von Erklärungen tun sich auf.
Was heißt verstehen?
Ein Abgrund tut sich auf philosophischer Erörterungen, oder ein See, sagen wir ein Stausee. Den wir durchschwimmen müssen, wollen wir verstehen verstehen. Wir wollen ihn durchschwimmen, doch sind wir ungeduldig. Andere Stauseen warten noch auf uns wie: was ist denn Bedeutung und was heißt Geschehen? Alle diese Seen müssen durchschwommen werden, so das schöne Bild. Vielleicht sind andre Bilder realistischer wie Wüste oder Salzsee. Ein wenig Hoffnungslosigkeit keimt auf, an´s Ziel zu kommen. Heißt das, ich kann im Grunde nicht verstehen, was verstehen heißt? Zumindest nicht in diesem Text? Und heißt das, ich muss eingestehen, dass dieser Text im Grunde mangelhaft ist?
Ich muss es eingestehen.
Und dennoch will ich doch etwas Vollkommenes,
zumindest von groben Fehlern Freies.
Meine Seele will zum Vorschein kommen,
und meine Seele ist vollkommen.
Singe, meine Seele, singe!
Gott zu verstehen, welch ein Wagen!
Nichts kann man verstehen, das muss man sagen.
Bitten um Blicke auf Alltagswunder bleibt mir
und das Ergriffensein von dem Unsagbaren.
Dank für die Stille zum Schauen treibt mir
die Tränen hervor.
Runder die Welt wir nie bauen.
Danken nur kann meine Seele dem Höchsten
und sich beschenkt und bekrönt fühlen.
Kann sich als Teil des Geschauten göttlich befreit
und mit dieser Welt versöhnt spüren.
Ach nein, sie neigt im Wortfund zum Süßen,
verlässt schnell den harten Boden,
wie sehr würde ich es begrüßen,
wenn sie im Verein mit harten Hoden
den Sachverhalt knallhart beschreiben würde,
jegliche Hymnen unterbleiben würden.
Aber es ist ihr so sehr nach Hallelujasingen,
einfach nur Musik zum Klingen bringen.
Nun also, dann lass ich sie jubeln.
Man kann sie im Jubeln nicht doubeln.
Dann sing, meine Nachtigall, sing,
es ist nun mal dein eigen Ding!
Montag, 8. Juli 2013
Tja, was ist Liebe
Nirgends nudelt eine stichhaltige Erklärung. Schleifen, rosarote, Krempen, Rauschebärte, Zuckerhüte, alles kann es sein und nichts.
Schaltzentrale sucht. Fensterbretter beäugt. Trockene Blumen nur. Veilchen draußen erspäht, blau nur.
Liebende in der Umarmung gesehen, Kussakrobatik.
Kirchen besucht, landauf landab, traurigmurmlige Gesänge gehört.
Hochzeiten gesehen, mit falschen Wimpern und Goldgeklimper.
In düsteren Gefängnissen nachgeschaut, düstere Gefängnisse gewesen.
An der Mutterbrust gehangen, schön war´s.
In Frauen eingedrungen, lust-ig.
Lange Texte gelesen, interessant.
Mit Murmeln gespielt, hätte mehr sein können.
Wurstfabriken eröffnet, Mordsgaudi.
Tempolimit durchgesetzt, viel Protest.
Medienrummel ausgehalten, hinterher einen gezwitschert.
Du aber machst mich froh. Das Rot deiner Lippen entfacht meine Wärme. Dein Nachdenken bezeugt Respekt. Deine Sätze beruhigen meine Sehnsucht. Dein Lachen erhellt die Gegenwart. Deine Ratlosigkeit stellt mir Fragen. Deine Vergesslichkeit lässt mich raten. Deine Strategien überprüfen die Meinigen. Du gibst mir die Gewissheit, dass ich lebe. Deine Kraft beschwingt die meinige. Du bist der Anfang meiner Liebe.
Schaltzentrale sucht. Fensterbretter beäugt. Trockene Blumen nur. Veilchen draußen erspäht, blau nur.
Liebende in der Umarmung gesehen, Kussakrobatik.
Kirchen besucht, landauf landab, traurigmurmlige Gesänge gehört.
Hochzeiten gesehen, mit falschen Wimpern und Goldgeklimper.
In düsteren Gefängnissen nachgeschaut, düstere Gefängnisse gewesen.
An der Mutterbrust gehangen, schön war´s.
In Frauen eingedrungen, lust-ig.
Lange Texte gelesen, interessant.
Mit Murmeln gespielt, hätte mehr sein können.
Wurstfabriken eröffnet, Mordsgaudi.
Tempolimit durchgesetzt, viel Protest.
Medienrummel ausgehalten, hinterher einen gezwitschert.
Du aber machst mich froh. Das Rot deiner Lippen entfacht meine Wärme. Dein Nachdenken bezeugt Respekt. Deine Sätze beruhigen meine Sehnsucht. Dein Lachen erhellt die Gegenwart. Deine Ratlosigkeit stellt mir Fragen. Deine Vergesslichkeit lässt mich raten. Deine Strategien überprüfen die Meinigen. Du gibst mir die Gewissheit, dass ich lebe. Deine Kraft beschwingt die meinige. Du bist der Anfang meiner Liebe.
Freitag, 5. Juli 2013
Brummkreisel
Schabockskraut und Thymian verwilderte Rosen Schlehmiel mit beträchtlichem Bauchumfang fernab der Heide konzentriert auf das Wesentliche Poststrukturalismus umfangen mit keiner oder nur geringfügigen Zuwendung zerfallen auf dem Laufsteg süße Mär von der Einheit Hellström lacht Schweizer Garde nicht mal umgeschaut Britta fand keinen Halt schwer zugänglich, aber bitte Wertstoffsäcke im Untergrund Metermaß, nicht benutzt findet gar keinen Anlass Schokostreußel auf dem Marmeladenbrot fetzt nicht, nicht so Gelegenheitsdiebe platzt heraus Folterinstrumente gerade mal sechzehn quod erat demonstrandum Folterinstrumente, hey Vivat pfeilgerade wohin Menschenskind quietschvergnügt lausig schmalbrüstig schon Felder vereinsbedingt Patt einfach richtig angekotzt kaputt so kaputt Wellness abgeknutscht fit faustisch spottbillig mit Witz ungeheuer Pelle gerade mal Matsch bloß nicht sowas ficken pennt mit dreierlei Maß platt, vollkommen platt Mieze macht Miau fett gehörig völlig aufgelöst Phlox abgescheuert wie seinerseits Melcher gerade passiert wie neulich abgemagert Sintflut aufgeräumt schon besser fälschlicherweise abgedreht Momente des Schreckens Filterkaffee bis obenhin Schwertfisch oder Analyse Deichtor Dammtor egal Filzläuse aufgeräumt Katalysator verrückt eingemottet normalerweise abgeschottet zwischendurch fies aufgewertet zwischendurch abgeschabt schon ganz vergessen wie ekelhaft Sie Schwein nicht normal aber durchschnittlich von wegen sind Sie das gewohnt nebenbei verfolgt fester aber aufgeräumt sicher verwahrt nebst Fallschirm scherzt offenbar wie zwischendurch selbstverständlich gehorcht dem Gericht verwegen sicher nicht unbedingt gehorsam lebendig begraben Faxen dicke schwärzen schon nicht unbedingt förderlich lustbetont schabt ab sicher eingeschworen nackt verschont lichtblau oh wie wesentlich gliedergenau Fehlfarben Nebenprodukt hitzig und selbstverliebt fies fies lieber nicht weder noch Schinkenspeck auch gut lass mal gut sein wiederholt aufgesessen lustlos mit drei notwendigerweise ja zum Gesetz nicht unbedingt geräuschlos so schön was gelobt der denn wieder aufgelegt nöö Nauders sag mal was Wiegenlied niedrig gehört der Zukunft seht her weiter so im Verfahren nickt na gut Nebenjob plotz pausbäckig Schnee von gestern Niedertracht Jesses Maria Quatsch kugelrund von wegen Nee Plastiktüten im Schritt grinsend abgewiesen Niederungen des Lebens viel versucht Dschiddha
Mittwoch, 3. Juli 2013
Wie geht es uns heute?
Stofftiere packen uns manchmal am Kragen,
so könnte man übertrieben sagen.
Natürlich packen wir sie nur zärtlich,
oder niemand packt niemand, ganz ehrlich.
Es zeugt nur von schlechter Dramatik,
übertrieben, gespreizter Emphatik,
wenn man Stofftiere derart missbraucht.
Kein Wunder, wenn Bärchi dann faucht.
Natürlich will man immer wieder aufdrehen,
immer wieder was erregen wie Aufsehen.
Aber so, naja, so gehts nicht.
Der Gegenstand braucht auch Gewicht.
Und Stofftiere sind nun mal eben
nicht das Wichtigste in unserem Leben.
Sie sind dazu da, unsre Gefühle
ein wenig zu reizen im Spiele.
Doch oft ist es kaum mehr als nichts,
die Essenz dieses kleinen Gedichts.
Abonnieren
Posts (Atom)